Vom 16. Februar bis zum 19. Februar waren wir in Neudorf im schönen Erzgebirge. Denn wenn der Schnee nicht nach Leipzig kommt, dann müssen wir zum Schnee fahren! Also Schlitten, Skihose und Vorfreude eingepackt und dann ging es am Sonntagmittag los. In Neudorf im wunderschönen Bethlehemstift angekommen, stellten wir allerdings fest, dass der Schnee sich ein bisschen vor uns versteckt hatte. Es lag aber noch genug Schnee für eine zünftige Schneeballschlacht und um ein paar Schneemänner zu bauen. Und wieder hieß das Motto: „Wenn der Schnee nicht zu uns kommt, dann kommen wir zum Schnee!“. So sind wir am nächsten Tag in die historische Fichtelbergbahn eingestiegen und mit ihr nach Oberwiesenthal, der höchstgelegenen Stadt Deutschlands, gefahren. Die Aussicht aus dem Zug und in Oberwiesenthal war atemberaubend und das Wetter konnte unsere gute Laune nicht trüben, denn jetzt konnte endlich gerodelt werden und sogar kleine Sprünge durch Schneehaufen waren möglich. Zurück ging es für manche im warmen Bus von crossoverskul und für die, denen die Fichtelbergbahn so gut gefallen hatte, mit ihr den Berg wieder runter. Im Bethlehemstift angekommen, hieß es aufwärmen und den Tag Revue passieren lassen.

Am Dienstagvormittag gab es in mehreren Workshops die Möglichkeit kreativ zu werden, sich auszutoben oder einen Kurzfilm zu drehen. Der Kurzfilm mit dem Titel „Die Entführung“, gedreht im eindrucksvollen Erzgebirge, feierte am Abend vor einem begeisterten Publikum seine Premiere. Am Nachmittag machten wir es uns in der Aula gemütlich und schauten passend zur Rodelfreizeit einen Film über eine jamaikanische Bobmannschaft. Der Dienstag war ein Tag zum Entspannen und so gab es auch abends die Möglichkeit, beim Lagerfeuer ein Stockbrot zu essen, neue Sternbilder zu entdecken oder im Warmen einen Kinderpunsch zu trinken. Es war ein schöner Abschluss dieser wunderbaren Rodelfreizeit, die leider am Mittwoch endete. Das Erzgebirge verabschiedete uns mit schönem Schneefall und wir fuhren mit vielen großartigen Erlebnissen wieder zurück nach Leipzig.

Max