Neuschnee, ein fittes Team, eine tolle Küche und 15 begeisterte Jugendliche waren die besten Voraussetzungen, für eine einzigartige Winterfreizeit. Und genau so ging die Freizeit auch los. Die Gemeinschaft war von Tag 1 an innig, vertraut und gemütlich. Nicht zuletzt wegen gut vorbereiteten und witzigen Spielen und Challenges, die das Kennenlernen erleichterten. Alle waren gespannt und auch aufgeregt im Blick auf den kommenden Tag auf der Piste, für manche war es das erste Mal. Bei Gott waren diese Gedanken am Abend gut aufgehoben.

Und dann Skifahren, Snowboardfahren, Schneeballschlachten und Liftgespräche. Sonne wechselte sich mit Nebel ab und machte die Tage abwechslungsreich und ein wenig herausfordernd. Aber vom Snowboardanfänger bis zum Skiprofi kamen alle auf ihre Kosten, durften lernen, ausprobieren und genießen. Als wäre der Tag nicht schon intensiv genug folgte am Abend ein Mitarbeitende vs. Teilnehmende, mit Song Battle, Besenhockey, Bibelfußball und vielem mehr. Ich bin ehrlich – die Teilnehmenden gewannen haushoch.

Wir beteten für mehr Schnee und für Bewahrung am nächsten Tag auf der Piste. Und so kam es. Wir durften einen weiteren Tag im Skigebiet verbringen, an dem tatsächlich auch alle Anfänger:innen am Nachmittag die Piste schafften. Es war toll!

Die Freude wechselte dann am Abend zu Ernsthaftigkeit. In der ausgelassenen Stimmung unserer Kleingruppen wurde ein Test positiv. Wir wussten, dass das Risiko da ist, dass wir es in Kauf nehmen, aber auch, dass wir reagieren müssen. Schweren Herzens und nach längerem Abwiegen, zum Schutz der anderen Freizeiten und der Küche brachen wir die Freizeit schließlich ab. Am nächsten Tag sollte es nach Hause gehen. So schade das ist, so schwierig die Entscheidung war, so schön war die doch auch Zeit gewesen. Wir sind dankbar für die zwei Skitage, die spannenden Impulse, witzigen Spiele und die tiefe Gemeinschaft. Und diese Dankbarkeit überwiegt.

~Ellen~