S t ä d t e t o u r   2 0 1 9

Es ist Montag, der 22. Juli. – 7:35 Uhr morgens. Die perfekte Zeit also, um mit 17 Jugendlichen, vier Mitarbeitern und zwei unterstützenden Fahrern die diesjährige Städtetour zu beginnen.

Während die ersten Jugendlichen sich schon am Eingang des skul-Büros die Beine in den Bauch stehen, bahnt sich endlich der erste Kleinbus in die Karl-Liebknecht-Straße, in der hoffnungsvollen Suche auf einen Parkplatz.

Nach und nach trudeln auch die letzten Teilnehmer, der zweite Kleinbus und der geliehene PKW ein, das Gepäck wird wie immer mit voller Kraft und Geschicklichkeit in den Autos verstaut, so dass am Ende keine Lücke mehr frei bleibt, die Plätze werden besetzt und die ersten Handys per Bluetooth mit den Autolautsprechern gekoppelt.

WIEN – WIR KOMMEN!

Dort erwarten uns nach einer langen, heiteren und behüteten Fahrt, nach der wir uns schon bisschen besser kennen, angenehme 30 Grad und eine zentrumsnahliegende, perfekt ausgestattete Gemeinde, in der wir unsere kommenden vier Nächte verbringen dürfen. Nachdem die Isomatten ausgebreitet und der erste Einkauf getätigt wurde, stillen wir unseren Hunger mit selbstgemachten Pizzen, denn in Wien ist Selbstverpflegung angesagt. Danach bleibt nur noch Zeit für ein Spiel, was uns deutlich zeigt, dass einige Namen noch gelernt werden müssen. Es folgt die erste Night-Light. – Ein gemeinsamer Tagesabschluss, wo wir jeden Abend unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen können.

Die österreichische Hauptstadt zeigt sich in den kommenden Tagen von ihrer schönsten Seite. Hier heißt es: „Eis essen, Sonnenschein – so soll’s immer sein“ Und nicht nur das. Dazu machen wir eine Foto-Stadtreally, mit der wir die sehenswertesten Plätze der Stadt erkunden. Wir liefern uns Wettrennen auf der Donau beim gemeinsamen Kanufahren, lassen die Teens am Leopoldsberg aussetzen und sie in Gruppen mit verschiedenen Routen zur Donauinsel zurückfinden, wo ein Picknick, eine Abkühlung und ein traumhafter Sonnenuntergang auf sie wartet. Wir spielen „Ich fahr Taxi, ich fahr mit, ich fahr schwarz“ und „007“ ohne Ende, machen Kicker-Duelle, um den nächsten Cocktail, und lassen unsere Kochkünste neu aufleben. Wir erleben einen bunten Haufen voller Freude, Lachen und witziger Momente.

Zu diesem bunten Haufen gehören natürlich auch die Vormittage, wo wir zusammen singen und damit Gott loben, für all das, was er uns jeden Tag schenkt. Danach tauschen wir uns in Kleingruppen über tiefergehende Fragen aus, wie: Warum sind wir eigentlich auf dieser Freizeit? Was hat Gott damit zu tun? Wer ist überhaupt dieser Gott, dem wir das Tischgebet widmen und von dem wir Lieder singen? Und wer bin ich in seinen Augen? Somit ist diese Kleingruppenzeit gefüllt von Ehrlichkeit, unterschiedlichen Meinungen, persönlichen Fragen, Erlebnissen und Zweifeln, was uns sehr dabei hilft, uns gegenseitig noch besser kennenzulernen.

Das ist also Wien. Reich ge- und erfüllte Tage, die zum Teil doch länger werden, als im Vorhinein geplant. Aber auch das macht unsere Zeit hier aus. Sie lebt von Spontanität und Flexibilität, von kurzfristigen Planänderungen, wenn der Reis plötzlich doch länger dauert, als ursprünglich gedacht… Ein Glück, dass an dem Abend vor unserer Weiterfahrt nach München, Marthe dazukommt und uns mit im Mitarbeiterteam unterstützt. Nach den ersten Wortwitzen, dass auch Marthe sich an dem Kasten Club Mate bedienen kann, ist sie schon schnell fester Bestandteil der Freizeit und wird gleich eingespannt, als die Autos aus dem Parkhaus geholt werden müssen. Denn die Tour geht weiter…

MÜNCHEN –  WIR FREUEN UNS AUF DICH!

Die turbulente Fahrt dorthin erlebt jedes Auto mal wieder auf seine eigene Art und Weise. Wenn auch zum Teil zu unterschiedlichen Zeiten kommen am Ende alle sicher an unserem neuen Zuhause an. – Gott sei Dank!

Das Felshaus liegt ca. 40 km von München entfernt und ist von einer weitläufigen, wunderschönen, ländlichen Landschaft umgeben. Dort haben wir nicht nur kein Parkplatzproblem, sondern dürfen auch eine tolle Gastfreundschaft genießen, wieder in richtigen Betten schlafen und haben das Glück, mit köstlichen Speisen bekocht zu werden, was uns etwas Zeit erspart.  Und wofür nutzen wir diese?

Für aufgeheizte Fußballpartien im dazugehörigen Garten. Für wilde Wald-Geländespiele, nachdem wir einige Mückenstiche und Kratzer mehr auf unseren Beinen zählen können. Für Gemeinschaft am Lagerfeuer mit Stockbrot und Gitarrenklängen. Für nächtliches Verstecken-Spielen im gesamten Haus. Wir haben Zeit, kreativ zu werden, Meditation auszuprobieren und Filme zu gucken, während der von Vielen herbeigesehnte Regen an die Fensterscheibe prasselt. Zeit, um auch mal auszuschlafen und anschließend einen ausgiebigen Brunch zu genießen. Zeit für den Sonntag. Daher gehen wir auch an diesem Abend nach München ins ICF, eine freie, internationale Gemeinde, wo wir einen sehr modernen und lebendigen Gottesdienst erleben dürfen.

Wir haben außerdem Zeit, um Gott und uns selber mehr kennenzulernen, ihn durchs Erkunden der Bibel, beim Lobpreis, oder in der Stille ganz persönlich zu erleben. Zeit für die Kleingruppen, wo wir darüber sprechen, was uns den Wert, den Gott uns zuspricht, nehmen kann, wo es uns schwerfällt, ihm zu vertrauen. Wir beschäftigen uns außerdem mit dem Thema Vergebung, was es heißt, uns selber und Anderen zu vergeben, und was sich verändern kann, wenn wir erkennen, dass Gott uns vergibt, egal, was wir getan haben. Und wir haben Zeit um München zu entdecken, denn dafür sind wir ja eigentlich hier.

Wenn auch nur für einen Tag, an dem wir, eingepackt in Regenjacken, durch die bayrischen Straßen schlendern und Aufgaben erfüllen wie, ein rohes Ei in ein gekochtes Ei zu verwandeln oder herauszufinden, wie viel die Spezialität „Obatzter“ auf dem Markt denn kostet.

Diese Zeit, die wir im Felshaus haben, unterscheidet sich in Vielem zu der, aus Wien. Sei es das Wetter, die Unterkunft oder die Programmpunkte, die anders sind. Aber genau darin liegt das Besondere, der Reiz an der Städtetour. Dass mit dem Ortswechsel wieder etwas Neues beginnt, was Herausforderungen, aber auch neue Abenteuer, neue Freundschaften, die entstehen oder intensiver werden, mit sich bringt. Ausgeschlossen von dem Lied „Señorita“, das ab Tag 1 in unseren Köpfen herumschwirrt und auch in München noch genauso oft angemacht wird.

Es ist Mittwochabend, der 31. Juli – 18:30 Uhr. Der Tisch ist mit viel Liebe gedeckt und dekoriert, die Vorspeise servierbereit. Es ist der letzte Abend der diesjährigen Städtetour, den wir in Form eines Varieté-Dinners gemeinsam feiern. Impro-Sketch, lustige Spiele, gemeinsames Tanzen, Verkleiden, Schminken, das legendäre Freizeitbild, eine Diashow, ein vorzügliches Essen. Alles ist dabei und jeder Einzelne trägt seinen Teil dazu bei. Als Abschluss gibt es dann wieder die Night-Light. Diesmal danken wir Gott nicht nur für den Tag, sondern für die ganze Freizeit. Für all das, was er uns jeden Tag geschenkt hat. Denn ja, wir haben wirklich viele Gründe zum Danken. Sehr, sehr viele. Wenn nicht sogar 10 000.

 

 

 

Auch dieses Jahr ging es in den Sommerferien wieder los nach Höfgen. Unter dem Motto – Abenteuer – füllten unsere Kids das Pfadfinderheim im schönsten Dorf Sachsens eine Woche im Juli mit Leben.

Nach einem entspannten Grillen mit den Eltern am Sonntagabend und einer kurzen Nacht stiegen wir am Montag Vormittag direkt in unser Thema ein. Wie finde ich Gott? Wie kann ich nach ihm suchen? Was macht ihn eigentlich aus? Und wie kann ich mit ihm Abenteuer erleben? Diese Fragen beschäftigten uns über die ganze Woche hinweg und wurden in den Kleingruppen nochmal vertieft.

Mit kreativen Workshops und einem fetzigen Geländespiel im Wald wurde der Tag abgerundet.

Die zweite Nacht war schon deutlich länger und der Schwimmbadtag mit anschließendem Lagerfeuer und draußen schlafen ließ auch bei den letzten Kids das Freizeitfeeling aufkommen.

War der Weg zum Schwimmbad auch weit und heiß, meisterten ihn die Kids mit Bravour und das kühle Nass und die Wasserrutsche und Springtürme machten all die Mühen und Anstrengungen wieder wett.

Die Hälfte der Freizeit war am Mittwoch bereits um und die Besendisco stand an. Mit guter Musik und mehr oder weniger viel Motivation ging es daran einmal die Zelte aufzuräumen.

Anschließend konnten sich die Kids aussuchen auf welchen Ausflug sie wollten. Da gab es einen Hike, eine Alpakawanderung, den zweiten Ausflug ins Schwimmbad und zu guter letzt die Poolparty am Haus. Abends gab es noch ein cooles Spiel, bei dem die Kids eine Wette gegen die Mitarbeiter gewannen.

Eingelößt wurde der Gewinn gleich am nächsten Tag. Nach weiteren Workshops und bevor Teilnehmer und Mitarbeiter gemeinsam den Bunten Abend gestalteten, gab es ein Dinner bei dem die Mitarbeiter die Kids bedienten. Dies war der Wetteinsatz gewesen.

Der Bunte Abend war grandios! Viele der Kids zeigten was sie konnten. Besonders Tanzeinlagen und verrückte Gesichtsmasken waren angesagt, aber auch das ein oder andere Spiel wurde gespielt.

Der Abend klang mit einem Schweigemarsch zur Kirche und einer Segnungszeit dort aus. Wir sind Gott sehr dankbar, dass er in dieser Woche die Herzen vieler Kids angerührt hat und wir viele gute Gespräche und Gebete hatten.

Am Freitag nach dem letzten Thema endete die Freizeit schon Mittags mit vielen Umarmungen, Freude, Trauer und „Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!“-Ausrufen.

Wir freuen uns schon darauf euch wieder zu sehen!

Xenia

 

… IST EIN GROSSES PROJEKT GEWORDEN!

 

Aus der fixen Idee einer Schuljugendarbeit ist ein Projekt geworden, das seit Jahren jede Woche hunderte Schüler/innen segnet.

10 Jahre crossover skul in Leipzig, das musste natürlich ordentlich gefeiert werden!

Trotz heißer Temperaturen kamen viele Ehrenamtliche, Kinder und Jugendliche, Eltern, Ehemalige und Unterstützer von nah und fern, um mit uns zu feiern. Mit einem Glas Sekt oder O-Saft wurde um 14:30 Uhr in der festlich dekorierten Mensa des evangelischen Schulzentrums – die übrigens die erste Partnerschule von crossover skul war – angestoßen.

Danach führten Hanna und Nathan – übrigens das erste skul-Pärchen – durch ein buntes Programm von Spielen, Rückblick, Musik, einem Impuls und kurzen Interviews.

Danach gab es typisch für uns natürlich viele kreative und sportliche Angebote und ein buntes Kuchenbuffet und nicht zu vergessen die Spendenkicker-Aktion. Durch viele Sponsoren brachte jedes geschossene Tor Spenden für unsere Arbeit – insgesamt 2100 Euro. Ein riesen Dankeschön an dieser Stelle an alle Einzelspender aber auch an die vielen Dauerspender – unsere Arbeit trägt sich nämlich zu 80 Prozent durch Spenden.

Am Abend haben wir noch mit einem internen Grillen weitergefeiert. Wir haben dankbar zurückgeschaut und hoffnungsvoll nach vorne. Die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter wurden wertgeschätzt, durch die unsere Arbeit nicht möglich wäre und auch Gott dankten wir, der uns immer wieder neu mit seiner Liebe auffüllt und motiviert weiterzumachen.

Anja

Aus einer kleinen Idee ist ein großes Projekt geworden. Danke, dass du ein Teil davon bist!

Feier unser 10 Jähriges Jubiläum mit uns! Du bist herzlich eingeladen! Hier kommst du zum Flyer.

Wann? 29.06.19 ab 14.30 Uhr

Wo? Evangelisches Schulzentrum Leipzig

Schletterstraße 7, 04107 Leipzig

Programm?

  • 14.30 Uhr     fröhliches Anstoßen
  • 15.00 Uhr     Geburtstagsfeierstunde mit Livemusik und multimedialem Rückblick
  • 16 – 18 Uhr   kreative und sportliche Angebote, Kuchenessen, Spendenkickern,..

 

Am 13.04.19 trafen wir uns für den crosspoint im skul Büro. Aufgrund des kalten Wetters wurde der Plan im Park zu grillen umgeworfen und wir brieten die Würstchen in der Pfanne und genossen die Wassermelone im Büro.

Auf das entspannte Essen folge ein Input zum Thema Sündenvergebung.

Jesus ist ans Kreuz gegangen, um unsere ganze Schuld einfach wegzuschmeißen. Wie cool ist das bitte! Alles was uns von Gott trennt ist dadurch weg und wir können wieder vor ihn treten und mit ihm Beziehung leben.

Da das Wetter etwas aufklarte, gingen wir anschließend doch noch in den Clara-Zetkin-Park und verbrachten die restliche Zeit auf dem Spielplatz.

Als Agenten ging es über die Klettergerüste um die Welt zu retten. Es wurden Wettläufe über die Spielgebäude gestartet und auf der Nestschaukel und dem Gurtsteg kamen wir immer wieder zusammen. Sowohl die Kinder als auch die Mitarbeiter hatten viel Spaß auf und neben den Spielgeräten.

Die Zeit verging viel zu schnell und schon ging es zurück ins Büro und der crosspoint war vorbei.

Wir freuen und auf das nächste Mal!

 

 

Xenia

Da es draußen noch ein bisschen zu kalt zum Toben ist, gingen wir am 16.3.2019 zum Indoor – Spielplatz im Pavillon der Hoffnung auf der alten Messe.

Trampoline, Rutschen und Hindernisse galt es zu entdecken. Nach einigen ersten Erkundungen des zweistufigen Spielplatzes wurden die ersten Runden Fangen und Verstecken gespielt. Ausgeruht wurde sich in selbstgebauten Butzen, im Bällebad oder bei einem Snack. Sowohl die Kinder als auch die Mitarbeiter hatten viel Spaß an diesem Nachmittag.

Nach dem Fangen, Verstecken und Toben gab es einen Input. Diesmal ging es um das Thema „Das Gebet“. Gott hat einen Namen, zum Beispiel Jesus. Er macht sich ansprechbar für das Gebet und die Anliegen, die uns auf dem Herzen liegen. Doch manchmal fällt das beten schwer. Man sieht Gott ja nicht wie einen Mitmenschen vor sich und da ist man doch manchmal ganz schön sprachlos während des Gebets. Doch Gott selbst gab uns in Jesus Christus das „Vater unser“. Mit den Worten Gottes beten, das schenkt uns Gott durch dieses Gebet.

Danach war noch ein bisschen Zeit zum Fangen und um sich langsam zu erholen, bevor ein wunderbarer Tag im Indoor – Spielplatz zu Ende ging.

Es war wirklich schön und wir freuen uns auf den nächsten crosspoint mit euch!

Max

An einem sonnigen Sonntag versammelten sich 10 Teilnehmende und 5 Mitarbeitende, um zwei Kleinbusse, mit Gepäck und Vorfreude und warteten darauf, dass es endlich nach Tschechien gehen konnte.

Angekommen in unserem kleinen, schnuckeligen Häuschen, wurden erstmal Ski und Snowboards ausgeliehen. Diese wollten gleich ausprobiert werden, der Hausgang, der noch mit viel Schnee bedeckt war, bot sich dafür perfekt an. Doch wir freuten uns schon auf die großen Pisten mit diversen Liften, denn das Hochlaufen war doch anstrengend.

Am nächsten Tag wurde am Pleßberg das Skigebiet erkundet, oder es wurde das Ski- und Snowboardfahren geübt. Wir hatten wie jeden Tag strahlenden Sonnenschein, bei Temperaturen jenseits der 0°C. Trotzdem hatten wir noch Schnee, sodass wir gut fahren konnten.

Nach dem schönen, ersten Pistentag hieß es Abfahrt zu unserem Häuschen, wo wir uns selber ein leckeres Abendessen zubereiteten. Nach dem Essen gab es am Abend, wie an den folgenden Tagen, einen Input eines Mitarbeiters, in welchem dieser uns von Gott und seiner Beziehung zu Ihm erzählte. Zum Abschluss sangen wir meist ein paar Lieder zu Gott und dann leitete der Nachtisch den restlichen, gemütlichen Abend ein. Mal schauten wir einen Film, mal spielten wir Gesellschaftsspiele, redeten und hatten Spaß miteinander oder genossen den Sonnenuntergang.

Die letzten zwei Pistentagen verbrachten wir am Keilberg, einem größeren Skigebiet mit mehr Abfahrten, welches am ersten Tag erst erkundet werden musste und am zweiten Tag dann mit den Brettern unsicher gemacht werden konnte. Alles wieder bei strahlendem Sonnenschein und tollem Ausblick.

Als wir vom letzten Pistentag heimkamen und gegessen hatten, saßen die vier Pistentage schon ganz ordentlich in den Knochen, wir ließen uns es trotzdem nicht nehmen am letzten Abend einen lustigen und ausgelassenen Bunten Abend mit vielen Beiträgen zu feiern.

Am nächsten Tag hieß es das kleine Häuschen, in welchem wir uns sechs Tage lang wohlfühlten, aufzuräumen und Busse zu packen. Dann ging es bei strömendem Regen wieder nach Leipzig, Gott sei Dank, erst am letzten Tag, an dem kein Pistentag mehr war.

Somit schauen wir auf eine tolle und vor allem warme und sonnige Winterfreizeit, mit viel Spaß, Freude, Gemeinschaft, Freundschaften und Gott zurück.

Simeon

Am 24.02.2019 war es nach langer Vorfreude soweit: Es ging los zum Rodeln nach Neudorf. Mit 31 Kindern und 9 Betreuern, vielen Koffern und natürlich den Schlitten, fuhr uns ein Bus vom Markranstädter Bahnhof ins Erzgebirge. Schon auf der Fahrt stellten wir freudig fest, dass dort noch reichlich Schnee lag. Im Bethlehemstift angekommen, bezogen wir nun die Zimmer und richteten uns ein. Anschließend ging endlich das langersehnte Rodeln los. Dazu nutzten wir den Rodelberg direkt hinter dem Haus. Ob mit dem Schlitten, Popo-Rutscher oder Rollen: Beim Hinunterkommen des Berges hatte jeder Spaß. Nach dem Abendessen trafen wir uns im Plenum zum gemeinsamen Singen und sprachen über Gemeinschaft und Zusammenhalt. Schließlich waren sowohl die Kinder als auch die Betreuer nach dem aufregenden ersten Tag erschöpft und schliefen nach der Zimmerpaten-Zeit mit Gute-Nacht-Geschichte rasch ein.

Für die Frühaufsteher unter uns bot Nikita die Möglichkeit zum „Early-Bird“-Spielen im Plenum an. Der Rest traf sich zum Frühstück um 8:30 Uhr. Anschließend wurden wir bei der Winterolympiade herausgefordert: In Gruppen probierten wir uns mit Vergnügen im Teebeutel-Weitwurf, Dosenwerfen, Eierlauf und „Stifte-Kacken“. Wer Lust hatte, konnte anschließend wieder Rodeln gehen. Nach dem Mittagessen und einer Mittagsruhe wurde es kreativ bei uns: Die Kids konnten sich zwischen den Workshops „Räucherkerzen herstellen“, „Cakepops backen“, „Fotografieren“ und „Schneekugeln basteln“ frei entscheiden und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Die Resultate ließen sich definitiv sehen! Abends trafen wir uns wie gewohnt zur Wohlfühlzeit im Plenum und tauschten uns anhand der Geschichte von Jona aus der Bibel über das Thema Angst aus. Abschließend dazu schickten wir unsere Ängste symbolisch mit Himmelslaternen in die Nacht. Dieses atemberaubende Bild war für viele von uns ein Highlight des Tages.

Am Dienstag begann der Tag nach dem Frühstück wieder mit Action. Im Rahmen einer Schatzsuche, galt es verschiedene Aufgaben zu lösen. Am Ende erhielt jedes Kind einen kleinen Schatz. Nachmittags ging es ruhiger zu: Ein gemütlicher Filmnachmittag mit Decken, Kakao und Popcorn stand bevor. Entspannt schauten wir uns Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“ an, wobei einige von uns diese ruhige Zeit auch für ein kleines Nickerchen nutzten. Nach dem abendlichen Input zum Thema „Vorbilder“, kamen wir beim Nightlight zur Ruhe. Wir lauschten der Musik, zündeten Kerzen an und dankten für den Tag. Viele von uns genossen diese intensive Zeit.

Am nächsten Morgen war schon unser Abreisetag. Bevor gepackt und aufgeräumt wurde, hörten wir abschließend einen Input zum Thema „Wertvoll“. Dafür bekam jedes Kind einen eigenen Brief und im Anschluss ein blaues Freizeit T-Shirt. Mit diesem machten wir zum Schluss das obligatorische Gruppenfoto. Um 13 Uhr kutschierte uns der Busfahrer sicher wieder zurück nach Leipzig, wo die Kids schon sehnsüchtig erwartet wurden. Hinter uns liegt eine spaßige, intensive und fröhliche Zeit. Wir sind dankbar für die schöne Freizeit und den Segen, der über uns lag.

Pia

Ein paar Wochen sind schon vergangen seit den Winterfreizeiten und auf dem crosspoint am 10.03.19 ging es direkt weiter mit dem Wintersport!

Im Kohlrabizirkus wagten sich die Teens und Mitarbeiter auf die Eislaufbahn. Einige erfahren, andere noch etwas wackelig auf den Schlittschuhen drehten wir unsere Runden. Später wurde fangen gespielt, Kettenhasche und sogar eine Polonaise durften die anderen Schlittschuhläufer bewundern! Auch die Anfängerstützgeräte wurden kreativ eingesetzt. Die ein oder andere Pirouette wurde probiert und nicht wenige legten einen kleinen Zwischenstopp auf dem Hintern ein.

Nach etwa anderthalb Stunden auf dem Eis ging es geschlossen ins skul Büro. Dort gab es einen leckeren Snack und einen spannenden Input. Das Thema handelte vom Hinfallen. Sehr passend zur Aktion Eislaufen. Selbst wenn wir ganz unten sind, ist Jesus da. Er weiß genau was es bedeutet zu leiden. Jetzt in der Passionszeit erinnern wir uns an seinen Leidensweg und seinen Tod.

Im gemeinsamen Miteinander klang der crosspoint aus. Es war ein schöner Tag und wir freuen uns auf das nächste Mal!

Xenia

Mit 26 neugierigen, erwartungsvollen Teens machten wir uns in Kleinbussen auf den Weg nach Neudorf ins Erzgebirge. In dieser Woche beschäftigten wir uns mit Paulus, der durch eine verrückte Begegnung vom Christenverfolger zum Jesusnachfolger wurde. (lies nach: Bibel, Apostelgeschichte 11-17) So wie Paulus mit Begeisterung für Jesus auf spannenden Missionsreisen unterwegs war, waren wir auf der Piste mit gewagten Geschwindigkeiten, großer Begeisterung und beeindruckender Achtsamkeit gegenüber unseren Mitfahrern unterwegs.

Morgens nach dem Frühstück waren Handschuhe, Helm, Halstuch und das Lunchpaket schnell eingepackt. Wir fuhren jeweils an zwei Tagen im Skigebiet Plesivec und Klinovec. Zur Mittagspause traf sich die ganze Gruppe auf einer Skihütte und tauschte die Erlebnisse aus. Das ein oder andere Offroad-Fahren wurde gefilmt und diverse Sprünge ausgewertet. Die vier Einsteiger durften am                                         Übungshang große Fortschritte im Anhalten und Kurven fahren erleben.

Auf der Zufahrtsstraße zu unserem Haus war die Schneedecke nicht immer leicht zu kontrollieren. Zweimal steckte der Bus deshalb am Rand der Straße fest. Gemeinsam sind wir besser und stärker. Mit der gebündelten Kraft der Jungs schafften wir es, den Bus wieder auf den Weg zu bringen.

Erschöpft und erfüllt kamen wir von der Piste zurück und genossen das gute Abendessen, das Chris und sein Mentee Benni kochten.

Am Abend sangen wir Lieder von Gottes rückhaltloser Liebe und hörten Geschichten von Paulus, der begeistert von Jesus war. Was begeistert dich? Was gibt dir Trost? Fragen, mit denen wir uns in Kleingruppen beschäftigten. Durch persönliche Erlebnisse, die die Mitarbeiter vor der Nachtruhe erzählten, konnten wir Gott besser kennenlernen. Das Abendprogramm bot ebenfalls Raum für Nachtrodeln auf dem Hausberg, Lagerfeuer, Workshops und ein Gruppenspiel, wo wir durch gegenseitige Hilfe zum Ziel fanden.

Erfüllt und glücklich fiel uns der Abschied schwer. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Skifreizeit.

Maria