Bei warmen, sommerlichen Temperaturen starteten wir den vergangenen Teens-crosspoint in ländlicher Idylle bei einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin im Garten!

Der erste Crosspoint nach der langen Sommerpause ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, da man ein paar der Teilnehmenden und auch neu gewonnenen Freunde der Sommerfreizeiten wiedersehen kann. Da versteht es sich von selbst, dass die Begegnungen und Gespräche von vielen “in Erinnerungen schwelgen” an die zurückliegenden Freizeiten geprägt ist. Nachdem der anfängliche Trubel mit Wiedersehen und auch Kennenlernen zum langsamen Ende gekommen ist, konnten wir beim gemeinsamen Lobpreis innerlich an- und zur Ruhe kommen.

Joel nahm uns mit in seine Gedanken zum Thema Selbst- und Nächstenliebe, wobei das ein oder andere tiefgründige und ehrliche Gespräch entstand. Wo fällt es uns schwer und wo hingegen leicht, andere bedingungslos anzunehmen und zu lieben? Und wie kann ich diese Liebe ausdrücken? Passend zu diesem Thema schauten wir gemeinsam im Open Air – Kino einen bewegenden Film über ein Vermächtnis, welches so anders, so kostbar ist, dass es für die Hauptfigur nicht nur zu einem Abenteuer, sondern auch zu einem “ultimativen Geschenk” und Liebesbeweis wird.

Grillmeister Lukas versorgte uns im Anschluss an das Freiluftkino mit frischem, leckerem Essen vom Grill und wir konnten den Abend entspannt in der Abendsonne des Spätsommers ausklingen lassen.

Marthe

7 Wörter, die vielleicht im ersten Moment nicht wirklich zusammenzupassen scheinen. Denn so manch einer glaubte vielleicht nicht mehr daran, dass in 2020, dem Pandemie-Jahr, ein Sommer, wie man ihn kennt, geschweige denn die Städtetour, möglich sein kann. Und dann soll es auch noch mit Abstand der Beste werden? Wir werden sehen.

Es wird keine Städtetour werden, wie wir sie in den letzten Jahren erlebten. So viel steht am Morgen des 17. Augusts fest, an dem es nach vielen nervenaufreibenden Stunden des Planens und wieder Umplanens endlich losgeht.

Vieles ist dieses Jahr anders. Nicht nur der am Ellenbogen baumelnde Mundschutz oder das immer griffbereite sogenannte Desi (Desinfektionsmittel) sind unsere neusten treuen Begleiter. Nein. Auch das schon im Kofferraum verstaute Zelt darf in diesem Jahr nicht fehlen. Denn anstelle des „on-tour-seins“ werden wir, oder zumindest die 14 Teilnehmenden, alle 10 Tage am Stück in der Nähe von Kiel, im Jugend- und Freizeitheim Kahlenberg verbringen, von dem man von der Türschwelle aus schon beinahe mit einem Fuß im Wasser steht, so nah liegt es an der Ostsee.

In das Vergnügen der Zeltübernachtung mit Meeresrauschen und Regengeplätscher auf den Ohren dürfen wir Mitarbeitende kommen. Da wir von dem auf uns zukommenden Regennächten allerdings noch nichts wissen, blicken wir dem Campabenteuer doch relativ zuversichtlich entgegen. Das versteckte, hinterm Wald liegende Gelände mit seinen vielen Grünflächen könnte dafür allerdings nicht passender sein. Nach unserer behüteten Anreise sind ruckzuck dank helfender Hände der Teilnehmenden die Zelte und die mit Lichterketten dekorierten Pavillons aufgebaut. Denn unsere Freizeit soll, sofern es das Wetter hergeben würde, weitestgehend draußen stattfinden.

Die Abendsonne verschwindet nun nach und nach hinter den umliegenden Hügeln. Die Luft ist klar. Der Himmel verfärbt sich in eine rosafarbige Weite, die trotz der aufkommenden Dunkelheit erst langsam weicht. Der erste Abend ist immer etwas Besonders. Die aufgeheiterte, von Vorfreude gekennzeichnete Stimmung hält sich mit anfänglicher Unsicherheit die Waage, die der Blick in so manch’ unbekanntes Gesicht mit sich bringt. Keiner weiß so richtig, was uns in den kommenden Tagen erwartet.

Wirklich niemand? Vielleicht doch. Vielleicht gibt es da doch jemanden, der all die auf uns zu kommenden Abenteuer in seiner Hand hält. Der bereits weiß, dass literweise Regen auf uns hinunter prasseln und somit so manche geplante Aktion im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen wird. Der aber genauso die bewegenden Momente für uns bereithält, in denen wir ihm aus tiefsten Herzen unsere Dankbarkeit für so viel Schönes entgegenbringen werden. Welche Momente werden das sein?    In den ersten Stunden der Städtetour, wo wir pro gewählten Gummibärchen einen Fakt über uns erzählen und anschließend möglichst schnell den Namen eines Anderen raten müssen, haben wir noch keinen blassen Schimmer davon.

10 Tage später, in den letzten Stunden, in der letzten Night-light, hätte es weit mehr, als die vorhandenen Teelichter geben müssen, um all den Gründen zur Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen. Wir sagen Danke für eine außergewöhnlich schöne und intensive Gemeinschaft miteinander und dass uns die gemeinsame Zeit zu einer wirklich eingeschweißten Freizeitgruppe gemacht hat.

Für das abenteuerliche Klettern im Hochseilgarten mit Blick auf die schöne Ostsee, die uns durch so manche Abkühlung bei Sonnenuntergang nach einem langen Tag weitere eindrückliche Momente beschert hat. Für so viel Energie, dass selbst in der Mittagspause die Tischtennisplatte oder das Haus durch wilde Versteck-Spiele umrundet wurden. Dafür, dass dank Pfeffer durch die Nase Zieh-Wetten beim Frühstück auch noch leicht schläfrige Gesichter ganz wach wurden. Für ein bisschen klassische Städtetourgefühle, als wir uns während unserer Tagesausflüge eine Schnitzeljagd in Kiel lieferten und auf eigene Faust in kleinen Gruppen Hamburg erkundeten. Wir sind dankbar für Riesensprünge und gegenseitige Salto-Übungshilfen im Sprunghaus, welches wir spontan als Schlechtwetterprogramm ansteuerten. Für bunte T-Shirts nach einer ausgelassenen Farbschlacht. Für drei äußerst diverse, kreativ und spektakulär gebaute Sandburgen als Teil einer Strandolympiade. Für einen Filmabend unter freiem Himmel. Für aufgeheizte Battels zwischen Mitarbeitenden und Teilnehmenden während der Gameshow. Für Halt-mal-kurz-Momente, durch die so mancher Küchendienst zur besonderen Herausforderung wurde, da bei jedem überreichten Teller die Angst um das Ausscheiden aus dem Mörderspiel bestand.

Danke sagen wir auch für viele turbulente Achterbahnfahrten im Hansapark, die auch noch abends im Bett spürbar waren. Für unseren Dominoday, den so manch einer mehr ins Schwitzen gebracht hat, als zu Beginn bei dem Gedanken an das Hintereinander-Reihen von kleinen Bausteinen zu erwarten war. Für ganz viel Kreativität, die durch verschiedene Workshops im poetischen Schreiben, beim Tassenbemalen und im Kuchenverzieren sichtbar wurde. Für unsere zwei fleißigen, begabten Küchenteams, die uns mit Pancakes am Morgen überraschten und mit selbstgemachten Hamburgern den Abend noch schöner machten.

Dankbar für die aufgehende, zwar selten sichtbare, und dennoch umso besondere Sonne über dem Wasser. Für Lachflashs, bis die Tränen kamen. Für späte Strandspaziergänge und regnerische Steilküstenwanderungen. Für musikreiche, stimmungsvolle Autofahrten. Für die Momente zwischendrin, in denen uns über unsere Träume der letzten Nacht austauschen, Wertschätzungsbriefe schreiben oder auch mal kurz die Füße hochlegen durften.

Wir sind dankbar für die Vormittage. Für die Stunden, in denen wir unserem Gott, dem wir all die Dankbarkeit widmen, besonders nah sein durften. Für berührenden Lobpreis, tiefgehende Impulse über die Liebe Gottes, und wie diese Liebe uns verändern kann. Für Impulse darüber, wie wir durch diese Liebe uns selber und unsere Mitmenschen lieben können. Darüber, was uns Hoffnung gibt, wenn alles hoffnungslos erscheint und auch auf welche unterschiedliche Weise wir in diesen Momenten Gott begegnen können. Dankbar für die ehrlichen, persönlichen Gespräche in den Kleingruppen, in denen wir uns noch besser kennenlernen durften. Danke sagen wir außerdem für die besondere Atmosphäre beim Lobpreis- und Segnungsabend, bei dem jeder auf seine eigene Art und Weise Gott erleben konnte.

Für den letzten Abend, der die ganze Nacht hätte gehen können, so gefüllt war er von köstlichen Speisen, einfallsreichen Reden, lustigen Theaterstücken, Quizrunden und einer Diashow zum Abschluss, durch die wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge die gemeinsame Zeit nochmal Revue passieren lassen konnten.

Wer hätte nun am ersten Abend gedacht, dass all das auf uns warten würde? Und wer hätte gedacht, dass wir trotz vielem Regen, trotz der Erschöpfungsmomente, trotz der besonderen Hygienemaßnahmen, eine Städtetour erleben werden, von der wir so erfüllt, evtl. etwas müde, und doch gestärkt und unglaublich dankbar nach Hause fahren werden? Wahrscheinlich niemand so richtig. Niemand, bis auf Einen. Der Eine, der uns all das geschenkt hat, wusste bereits zu Beginn, dass dieser Sommer das Potential hat, der mit Abstand Beste zu werden.

Paula und Janina

 

Seit Dienstag dem 15. September ist es wieder soweit: Balu und Du geht in das 6. Jahr Mentoring. In einer gemütlichen Runde traf sich diese Woche ein neues Balu und Du Team. Mit vielen bunten Spielen und Interview-Runden gespickt lernten die neuen und alten Balus sich kennen und durften ihre erste gemeinsame Supervision gestalten.

Dabei startete Philipp mit einer lustigen Vorstellungsrunde: Jeder sollte eine andere Person interviewen – wichtig war aber, dass währenddessen das Gesicht des Gegenüber auf einen Luftballon gezeichnet werden sollte. Die daraus entstandenen Kunstwerke spiegelten mal mehr, mal weniger wieder, wie die Interviewpartner wirklich aussahen. Danach folgte eine Teamaktion. Hierbei stand vor  allem eines im Vordergrund: Der Versuch sich als Balu in seinen Mogli hinein versetzen zu können. Die vielen Einflüsse, die auf das Kind während einem Jahr Mentoring einfließen, die es aber selbst nicht unbedingt immer einordnen kann, wurden durch verschiedene Herausforderungen innerhalb des Spiels symbolisiert. Beispielsweise wurden einem

Teammitglied die Augen verbunden und an seinen Armen und

Beinen

jeweils Schnüre befestigt, sodass das Mitglied wie eine Puppe vom restlichen Team geführt werden konnte, beziehungsweise musste. Auch ein Mogli ist, während er ein Jahr bei Balu und Du begleitet wird, darauf angewiesen, dass sein Balu für ihn Richtungen vorgibt, ohne genau einschätzen zu können wohin ihn das führt.

Aufgeregt meisterten die Balus diese Challenge und reflektierten danach gemeinsam, wie sie sich die jeweiligen Teilnehmer bei der Übung gefühlt haben.

Anschließend startete Nora die erste Supervision mit dem neuen Team. In mehreren Schritten wurde das neue Team in das Konzept eingeführt, dass sich alle zwei Wochen damit beschäftigt, Probleme und Sorgen in der kleinen Runde zu analysieren und reflektieren. Gesagt, getan.

Am Ende der Besprechung haben sich alle nochmal mit Gummibärchen und Säften versorgt, bevor das Treffen beendet wurde und alle sich verabschiedet haben. Bereichert mit guten Gesprächen und Ideen startet das Team in

ein neues Jahr Balu und Du und freut sich darauf kleine und große Abenteuer erleben zu dürfen.

 

Pauline

 

 

 

 

 

Wow, Höfgen Kids 2020 ist vorbei und es war eine hammermäßige Zeit!

Nach einem erfolgreichen Aufbau am Samstag (vor allem dank weiteren freiwilligen Helfern), konnte am Sonntag den 02.08. die Freizeit endlich starten. Besonders war in diesem Jahr die gestaffelte Ankunft der Kinder und das Betretungsverbot des Geländes für die Eltern. Zum Glück konnten alle Kinder die kurze Verabschiedung von Mama und Papa gut vertragen.

Am Montag ging es direkt actionreich mit einem Geländespiel und einer Mitarbeiter-gegen-Teilnehmer-Challenge am Abend, welche die Kids in einem knappen Duell schließlich für sich entscheiden konnten, los.

Der Dienstagnachmittag wurde mit Workshops gefüllt. Während die einen Sport trieben, wurden die anderen zum Beispiel beim Bemalen von T-Shirts und Leinwänden kreativ oder machten sich daran einen Staudamm im Bach zu bauen. Abends haben wir die Gemeinschaft, die Musik und das Stockbrot am Lagerfeuer genossen. Gerade als wir die Kinder ins Bett bringen wollten, entführte auf einmal unser Mitarbeiter Nikita seine Freundin Ellen und die Teilnehmer machten sich auf, um den beiden durch die Nacht zu Folgen. Durch die Bewältigung von Aufgaben bekamen sie Hinweise und konnten Ellen so schließlich befreien.

Am Mittwoch kam uns die Abkühlung durch unser selbstentwickeltes Paintball-Spiel bei der zunehmenden Hitze sehr zugute. Den Abend verbrachten die Kids wieder mit Kreativen Workshops, während ein kleiner Teil der Gruppe einen Hike machte, bei dem die Kinder sogar von den Mitarbeitern durch die Mulde getragen werden mussten.

Donnerstag war für die Kinder früh aufstehen angesagt, da wir das örtliche Schwimmbad besuchen wollten, welches extra für uns eine Stunde früher geöffnet hatte. Für den Abend war dann natürlich der traditionelle „Bunte Abend“ geplant, der durch viele kleine Spiele und Auftritte maßgeblich von den Kindern mitgestaltet wurde.

Der letzte Tag war dann der Freitag und es hieß für alle erstmal wieder Abschied nehmen, der schönen gemeinsamen Zeit nachtrauern und sich auf das eigene Bett freuen.

Die ganze Zeit wurde allerdings nicht nur durch viel Action, sondern auch durch die vielen Inputs der Mitarbeitenden zum Thema Freundschaft am Beispiel der Geschichte von David und Jonathan aus der Bibel geprägt. Wir haben viel darüber gehört, was alles so wichtig in einer Freundschaft ist und was für ein cooler Freund unser Gott eigentlich ist.

Wir blicken mit Freude auf diese Zeit zurück und danken Gott für den dicken Segen, der über der Freizeit lag.

   

Lukas

Ein letzter crosspoint für Philipp

Philipp hat in seiner Zeit bei crossover [´sku:l] unglaublich viele Kids und Teens begleiten dürfen. Ob in Schulprojekten, auf Freizeiten, bei crosspoints oder beim Mentoring, Philipp war bei vieler solcher Aktionen und Programme ein Kernbestandteil. Daher, um allen Beteiligten eine Möglichkeit zu bieten sich an diesem Tag von Philipp zu verabschieden, war zuerst ein gemeinsamer Kids und Teens crosspoint geplant. „Dank“ Covid-19 konnte dieser in der Form jedoch nicht stattfinden. Es musste ein kleineres Treffen geplant werden, wobei die Hygieneregelungen und Sicherheitsabstände eingehalten werden können. Schade. Aber wir haben natürlich das Beste draus gemacht und haben einen Teens-crosspoint mit Sicherheitskonzept organisiert.

Sonntag, den 12.07.2020

Der Tag des Abschieds ist gekommen und die erste der drei geplanten Aktionen kann beginnen. Dafür macht sich das zuständige crosspoint-Team auf den Weg in den Clara-Zetkin-Park, wo schon die ersten Teilnehmer auf deren Ankunft warten.

Bei strahlendem Sonnenschein suchen wir uns einen schattigen Platz, wo wir unsere Picknickdecken ausbreiten und grillen können. Während die Grillkohlen angezündet werden, gibt es noch eine kleine Anweisung zu den Sicherheitsregelungen und schon kann der crosspoint starten. Sobald der Grill im vollen Gange ist, wird Philipp auch schon zu uns gebracht. Perfektes Timing! … nur hatte Philipp schon gegessen. 😀 (Alle Aktionen des Tages wurden als Überraschung für ihn geplant, also hat er nicht ahnen können, dass er seinen Mittagshunger hätte mitbringen können.)

Als einer der Teilnehmenden schließlich das fünfte Steak isst, fahren wir mit dem Programm fort. Erlebnispädagogische Spiele sind angesagt! Eines von Philipp’s geliebten Spezialgebieten in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Nur ist Philipp nicht der Spielanleiter. Bei jedem Spiel wird er auf einer besonderen Art und Weise eingebunden und muss mit den Teilnehmenden bestimmte Aufgaben erledigen.

Im Anschluss haben wir noch viel Zeit den letzten crosspoint mit Philipp ausklingen zu lassen. Einige spielen Federball, andere verdauen fünf Steaks und breiten sich auf den Picknickdecken aus. Der Großteil der Gruppe versammelt sich aber erstmal zum gemeinsamen Volleyball spielen.

Als sich das Ende des crosspoints nähert und die letzten Teilnehmenden Abschied nehmen konnten, wird Philipp letztlich abgeholt und zur nächsten Aktion gebracht.

Somit ist ein weiterer segenreicher crosspoint vorbei, für den wir Gott danken.

Die Abschiedsfeier

Nach dem crosspoint geht es für Philipp direkt weiter zur großen Abschiedsfeier, denn dort warten schon viele Gäste auf ihn. Mehrere von ihnen kommen von weit her. Als das crosspoint-Team mit zwei Mentees, die auch beim crosspoint waren, nachgezügelt kommen, kann das Programm gleich losgehen.

Bei der herzlichen Begrüßung von den sportlich gekleideten Moderatorinnen wird schon bemerkbar, dass es gleich sportlich zur Sache gehen wird. Und nicht nur Philipp‘s sportliche Aktivität ist gefragt, denn auch die Gäste dürfen mitmachen. Es folgt eine Aufwärmung. Philipp macht die Übungen vor und die Gäste probieren sie mitzumachen.

Vor den sportlichen Challenges, die Philipp nach der Aufwärmung bewältigen darf, gibt es noch eine Zwischenpause. Ein Glück! Mehrere sind echt aus der Puste. Diese Chance nutzen (ehemalige) Leitungspersonen von crossover und crossover [´sku:l], um ihre vorbereiteten Reden für Philipp zu halten.

Ausgestattet mit einem Erfrischungsgetränk geht es dann mit den angekündigten Challenges weiter. Sie sind von echt schwerer Natur, allein unmöglich zu schaffen. Philipp darf sich also entscheiden, ob er selbst antritt oder Teams rekrutiert, die mit ihm antreten. Gemeinsam also klettern wir über Hindernisse, machen Liegestütze, Crunches, springen Springseil bis wir die Challenges gemeistert haben.

Anschließend wird dann das Buffet eröffnet und wir setzen uns zum gemeinsamen Abendessen im Garten des Gemeindehauses der Baptistengemeinde hin. Entspannung.

Zum Abschluss der Feier gibt es eine Diashow für Philipp, vollgepackt mit Erinnerungen aus der Zeit bei crossover [´sku:l]. Alle die möchten und noch Kraft haben können dann noch an der letzten Aktion des Tages teilhaben.

Für die dritte Aktion verschlägt es uns in das „Dr. Hops“, eine Craft Beer Bar in der Südvorstadt von Leipzig. Dort lassen wir den Abend allmählich ausklingen.

 

Lieber Philipp,

Wir werden Dich vermissen und wir wünschen Dir alles Gute auf deinem Lebensweg. Wie schön, dass es Dich gibt und Wir sind gespannt zu sehen, wohin Dich Gott begleitet.

Eines steht fest: „Gutes und Barmherzigkeit werden Dir folgen Dein Leben lang.“.

 

 

Dieser Satz kam mir als erstes in den Sinn, als ich anfing diesen Blogpost zu schreiben. Kommt mir irgendwie bekannt vor dachte ich… mir fiel ein, dass der Psalm 23 einen ganz ähnlich aufgebauten Satz birgt. In diesem Psalm heißt es im Vers 6: „Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.“.

Joel

 

Vor knapp einer Woche war es endlich wieder so weit, die Corona- Auflagen erlaubten es, dass die Jugendlichen sich wieder alle an einem Ort treffen durften. Die Zeit der Crosspoints über Zoom, bei denen jeder vor seinem eigenen Computer saß war vorbei! Die frohe Botschaft übermittelten wir zwei Tage vorher persönlich, indem jede*R Teilnehmer*In einen Brief von uns in die Hand gedrückt bekam, den es dann galt laut vorzulesen.
Die Freude war groß! Um unser Wiedersehen gebürtig zu feiern, trafen wir uns im Gasthof „Holländische Mühle“ der ausreichend Platz bot, um die Corona- Regelungen einzuhalten. Wir starteten mit einem lockeren Ankommen, bei leckerer Pizza und erfrischender Limonade.
Anschließend musste die Pizza ein wenig verdaut werden, dazu bewegten wir uns zu den ein oder anderen Hit im Stopptanz, gespickt mit sportlichen Aufgaben, wie Liegestütz oder Kniebeuge. Im Anschluss daran begaben wir uns auf die Picknickdecken und konnten uns ein wenig ausruhen. Dabei tauschten wir uns gemeinsam mit unserem special guest Chris Pahl über die Fragen und Antworten rund um das Thema „Wunder“ aus und erkannten, dass es überall kleine Wunder zu sehen und zu erleben gibt, wenn wir denn die „Wunder- Brille“ aufsetzen und bereit sind diese auch zu entdecken.
Nach der geistlichen Pause mussten unsere Knochen wieder bewegt und unsere Köpfe wieder angestrengt werden. Wir fanden uns zusammen für eine Runde Wikingerschach und Kartenspiele. Das Wiedersehen tat allen sichtlich gut und wir hatten große Freude daran. Wir sind dankbar für alle die dabei waren und ihre Zeit investiert haben!
Ronja

Höfgen Kids 2019 ist bereits 9 Monate her! In den letzten Wochen hatten wir allerdings nochmal eine tolle Möglichkeit uns an die geniale Zeit im Sommer zu erinnern. Katharina, eine Mitarbeiterin, war die meiste Zeit der Freizeit mit einer Kamera zu sehen und hat uns nun einen halbstündigen Höfgen Kids Film fertig gemacht.

Hier könnt ihr euch den Trailer dazu anschauen!

Vielen Dank an alle Mitarbeiter, die diese Woche im Sommer so wunderbar gestaltet haben und auch an alle Kids, durch die diese Zeit unvergesslich wurde!

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt Höfgen Kids!

Xenia

Nachdem uns Sturmtief Sabine am Montag den 10. Februar fast die Hinfahrt vermiest hätte, konnten wir am Dienstag schon zum ersten Mal auf die Piste. Leider verletzte sich die dreijährige Tochter zweier unserer Mitarbeiter sich schon am ersten richtigen Tag beim Rodeln und die ganze Familie musste noch am gleichen Abend abreisen. Durch einen weiteren Krankheitsfall im Mitarbeiterteam fiel am nächsten Tag die Entscheidung ins Schwimmbad zu fahren. Glücklicherweise war das Schwimmbad in der Nähe gut mit Rutschen und coolen Becken ausgestattet. Die nächsten zwei Tage konnten wir wieder auf die Piste und die Abfahrten am Keilberg hinunterdüsen.

An den Abenden haben wir viele spannende Inputs über Entscheidungen, die wir in unserem Leben treffen müssen, gehört. Außerdem haben wir coole Spiele gespielt, waren Nachtrodeln und hatten einen schönen Segnungsabend.

Am Samstag Nachmittag mussten wir dann leider schon wieder die Rückfahrt antreten. Insgesamt hatten wir eine gesegnete Freizeit mit vielen coolen Abfahrten, guten Gesprächen und keinen Verletzungen seitens der Teilnehmer.

Lukas

 

B e w e g e n d e  Z e i t e n

Die Zeit der winterlichen Freizeiten von crossover skul ist vorüber und so wie es immer ist sind im Anschluss der Freizeiten die Crosspoints angesagt. Im Zuge dessen haben Wir am Samstag den 29.02. gemeinsam mit 20 Jugendlichen einen bewegenden Teens Crosspoint erlebt.

 

Es ist Samstagnachmittag, Sonnenstrahlen durchbrechen hin und wieder die Wolkenschichten und spenden uns Wärme, der Crosspoint kann beginnen. Ein kurzes Gebet im Mitarbeiterteam und ein paar organisatorische Ansagen erfolgen. Dann geht es schon los zum Gelände der Baumwollspinnerei in Lindenau, wo Wir gemeinsam ein Gruppenspiel erleben. „VierzehnDreizehn“ heißt das Spiel, ein Versteckspiel, das einen aus der Puste bringt. Nach einer knappen Spielerklärung schmeißen alle ihre Sachen auf einen Haufen und das Spiel fängt an. Ein Erfolg!

Mit verschmutzten Hosenbeinen vom vollen Einsatz beim Versteckspiel, geht es dann zur nächsten Location. Das JUMP House erwartet Uns! Bei der Trampolinhalle angekommen, ziehen Wir Uns schnell um, hören Uns noch eine Einweisung an, die uns trotz Aufregung fast zum Einschlafen bringt und schon geht’s los zum Einspringen. Neben einer Vielzahl an Trampolinen gibt es auch eine Vielzahl anderer Spaßangebote, die Wir ausprobieren. Es heißt gegeneinander antreten und um die Wette springen, Parcours Bestzeiten knacken, Zweifelderball spielen, Saltos üben… Nach einer Stunde Sprungzeit heißt es, zügig umziehen, ein Gruppenfoto knipsen und dann schnell weiter zum nächsten Standort, wo Wir schon erwartet werden.

Angekommen am nächsten Standort merken Wir schnell, dass der Crosspoint nicht nur körperlich bewegen, sondern auch geistlich bewegend wird, denn Wir sind beim „Jesus House“ Event im Leipziger Ring Café. Es ist ein Event geprägt von Jesus, der Gemeinschaft und Liebe, des Austausch über den Glauben und Sachen, die Uns im Glauben beschäftigen. An diesem Samstagabend geht es um das Thema „Glückseligkeit“, wie Uns Gott damit beschenkt und somit Uns stärkt, wenn Wir Uns von Ihm leiten lassen.

Mit dem Schließen der Türen des „Jesus House“ findet der Crosspoint schließlich ein harmonisches Ende und alle Teilhabenden kommen behütet nach Hause.

Was ein segensreicher Tag! Ein Tag für den Wir Gott danken. 

Joel

   Vom 16. Februar bis zum 19. Februar waren wir in Neudorf im schönen Erzgebirge. Denn wenn der Schnee nicht nach Leipzig kommt, dann müssen wir zum Schnee fahren! Also Schlitten, Skihose und Vorfreude eingepackt und dann ging es am Sonntagmittag los. In Neudorf im wunderschönen Bethlehemstift angekommen, stellten wir allerdings fest, dass der Schnee sich ein bisschen vor uns versteckt hatte. Es lag aber noch genug Schnee für eine zünftige Schneeballschlacht und um ein paar Schneemänner zu bauen. Und wieder hieß das Motto: „Wenn der Schnee nicht zu uns kommt, dann kommen wir zum Schnee!“. So sind wir am nächsten Tag in die historische Fichtelbergbahn eingestiegen und mit ihr nach Oberwiesenthal, der höchstgelegenen Stadt Deutschlands, gefahren. Die Aussicht aus dem Zug und in Oberwiesenthal war atemberaubend und das Wetter konnte unsere gute Laune nicht trüben, denn jetzt konnte endlich gerodelt werden und sogar kleine Sprünge durch Schneehaufen waren möglich. Zurück ging es für manche im warmen Bus von crossoverskul und für die, denen die Fichtelbergbahn so gut gefallen hatte, mit ihr den Berg wieder runter. Im Bethlehemstift angekommen, hieß es aufwärmen und den Tag Revue passieren lassen.

Am Dienstagvormittag gab es in mehreren Workshops die Möglichkeit kreativ zu werden, sich auszutoben oder einen Kurzfilm zu drehen. Der Kurzfilm mit dem Titel „Die Entführung“, gedreht im eindrucksvollen Erzgebirge, feierte am Abend vor einem begeisterten Publikum seine Premiere. Am Nachmittag machten wir es uns in der Aula gemütlich und schauten passend zur Rodelfreizeit einen Film über eine jamaikanische Bobmannschaft. Der Dienstag war ein Tag zum Entspannen und so gab es auch abends die Möglichkeit, beim Lagerfeuer ein Stockbrot zu essen, neue Sternbilder zu entdecken oder im Warmen einen Kinderpunsch zu trinken. Es war ein schöner Abschluss dieser wunderbaren Rodelfreizeit, die leider am Mittwoch endete. Das Erzgebirge verabschiedete uns mit schönem Schneefall und wir fuhren mit vielen großartigen Erlebnissen wieder zurück nach Leipzig.

Max